Lieder über Wien - Side B (Rewind)

Shownotes

Der Spaziergang durch Wien geht weiter: wir begeben uns auf´s haaße Pflosta der Reindorfgasse, landen in tiafen Tschocherln, vermissen entfernte Kunstwerke (am Flakturm) und, und, und....

Das Mixtape:

Ostbahn Kurti und die Chefpartie - Haaßes Pflosta
RAF Camora - Vienna
Manijak - Wien
BIBIZA - Stadtpark Insomnia
Falco - Ganz Wien
Voodoo Jürgens - 3 Gschichtn aus Cafe Fesch
Die Strottern - I gabat ois dafia
Thees Uhlmann - Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)
Ernst Palicek - Summer in Wien

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00:00:04:

00:01:46: Ist die Rheindorfgasse, ich kenne mich in Fünffers nicht so gut aus.

00:01:50: Ist das Willihauses Prosta?

00:01:53: Oder war es eins?

00:01:56: Die Rheendorfgase war vor allem eins!

00:01:58: Es waren die Wohnadresse von Günther Brödel der ja alle Texte für den Ostern-Grundt geschrieben hat.

00:02:08: kanntest du auch nämlich an, oder?

00:02:09: Günter

00:02:10: Brötl kannte ich deswegen schon ganz gut.

00:02:11: Weil ich als ich ein ganz junger Journalist war und beim Wiener gearbeitet habe, habe ich das Büro mit ihm geteilt.

00:02:17: Und es war die Zeit wo er begonnen hatte Sonntexte zu schreiben und einen Theaterstück geschrieben hat für das Theater der Jugend mit einer Hauptfigur namens Ostbankurti.

00:02:30: Da hat er ja der Ehrich Deutschinger, war ja der erste, der den Ostbankhurtig gespielt hat.

00:02:37: Der Brödel hatte dann damals so eine Kassette, wo die alle Songs, die auf der ersten Ostbank wurde, die Platte drauf sind im Original waren und dazu die neuen Texte.

00:02:50: Und da hat er gearbeitet daran den Willi ins Boot zu holen.

00:02:56: Es ist aber glaube ich das Lied was wir gerade gehört haben, dass es ja kein eingeteutschtes

00:03:02: Land ist.

00:03:05: Das war eigentlich... Nur auf den ersten beiden Platten so, dass – ich glaube, auf der Ersten waren sie ausschließlich Kawa-Versionen.

00:03:13: Später kamen da noch Eigenkompositionen dazu.

00:03:16: Ich meine das jetzt aber eh nicht abwertend weil ich finde gerade diese Eindeutschungen ganz besonders

00:03:23: gut gelungen

00:03:24: sind.

00:03:24: Das soll jetzt auch nicht irgendwie despektivlich gehen, aber mich wundert es….

00:03:27: wie man damals so ein gutes Gefühl auch für die englische Sprache gehabt hat.

00:03:30: Weil ich meine, also da kann man sich ja jeden Slang oder jede No-Ause aus englischen Liedern mit dem Internet irgendwie arbeiten was gemeint war.

00:03:37: aber der hat diese englischen Texte richtig verstanden.

00:03:45: Er hat nicht die Worte verstehen müssen sondern er hat verstehen müssen was sie erzählen.

00:03:51: und wenn jetzt zum Beispiel die Factory vom Springsteam, die dann zur Arbeit wurde.

00:04:00: Da finde ich die deutsche Übersetzung fast noch stärker als das Original, weil es nicht einfach eine Übersetzung ist sondern eine Nachdichtung ist und der Brödel da genau die richtigen Worte und Stimmungen getroffen hat.

00:04:15: Das ist ein wahnsinnig berührendes Lied.

00:04:19: Der Brödl war ein absoluter Auskenner in Der Popmusik, dieses Zeitalters der Sechziger-Sechziger-Siebzigerjahre und er hat sich dort auch immer sehr bewusst sehr tolle Dinge ausgesucht.

00:04:35: Und zu Ostbankur die Nummer umgeschrieben.

00:04:39: Später hat er dann einfach wirklich frei gedichtet und die Rheindorfgasse war ... mit dem Gasthausquell, das ja dort tatsächlich bis heute ist.

00:04:50: Das war so ein Zentrum wo er gelebt hat und wie viele Dichter hat er dann aus seiner eigenen Wahrnehmung heraus gedichtet?

00:04:58: Und das heißt aber schon dass es ein bisschen überzeichnet, dieser Haselpflaster glaube ich, war es nie so, aber vielleicht ein bisschen...

00:05:08: Vielleicht ist es noch immer eins!

00:05:09: Ich mache jetzt gleich, ich spann jetzt ein Lied dazu, das ist nicht zu alt Und dieses Lied heißt Vienna von Raph Kamorra und das spielt auch in Wünffhaus.

00:05:22: Wenn man sich das anhört, wird man sehen es ist vielleicht doch noch ein Herrsesploster, das ist als Quarren.

00:05:33: In unseren Parks war nie Kinder drin.

00:05:47: Es war explosiv wie Nitroglycerinise Kroatinnen von damals sind dort Mamas.

00:05:52: Papas wissen nicht, dass ich schon paar Mal an ihn dran war.

00:05:54: Gestern vom Club wir in Sandler.

00:05:55: Heute nehmen wir ihn auseinander.

00:05:57: Klar gibt es Karma Ab vom Flex LSD

00:06:00: verkauft.

00:06:00: der Türsteher gab mir miese Schen.

00:06:02: Heute packe ich meinen Wagen direkt vor der Nase des selben Unterrichtschannel Bringe West Wing Gold und Platine Figo RF dann komplett.

00:06:10: seine Mutter Zehn Jahre schon mein Erfolg ignoriert ihr Natürlich verletztes mich.

00:06:15: Bevor du mich auf Seiten blicken siehst du am Adeus, Amadeus Chill ich mit Rihanna auf Barbados, Auf Barbados Haare wie Falco.

00:06:22: Vorbremnoten wenn Sie Menschwann schlucken Wie Flaschen Tabasko.

00:06:25: Vienna Meine Stadt meine Liebe mein Arzt Mein Herz mein Viena, Vienaa Bezirke für ein Volfavorit.

00:06:36: den Probleme klären wir wie Männer.

00:06:40: Vienna, Vienna, Wienaaa Wolkern, Expression, Sagrettoosla auch die RS.

00:06:47: Unsere Frauen sind die Schützen der Welt, wer ist erwarten bei uns?

00:07:03: Die Rheindorfgasse über die wir folgeriert haben.

00:07:06: Die ist eine der gentrifizierten Gassen im XIV und der XIV ist ja auch so eine Art Überlaufbecken vom Siebten.

00:07:16: Sogar die Bezirksforschende arbeiten da zusammen und machen manchmal Schwimmbäcken auf dem Gürtel.

00:07:23: Aber trotzdem ist natürlich der Fünfzehnte eine Vorstadt, die strukturell völlig anders ist als die inner-Gürtlbezirke dieser manchmal wirklich abrupte Wechsel der Kultur, wenn man jetzt aus einem Bobo-Bizier kommt und über den Gürtel geht oder über irgendeine andere große Straße.

00:07:47: Und dann sieht das sich dort eine völlig andere Bevölkerungszusammensetzung zeigt und ganz andere Infrastruktur... Espressohütten, die mit irgendwelchen Supercafés aus Japan bespielt werden plötzlich weg sind und du hast halt vor allem Friseure.

00:08:11: Und irgendwelche Balkangrills oder ähnliches.

00:08:14: dann weißt du dass du in einem anderen Stadtteil bist.

00:08:17: und natürlich weißt auch das dass die Sitten rauer werden weil je weiter man noch draußen kommt ausser man geht nach Weringk oder Hitzink.

00:08:27: Also es ist ein bisschen pose wahrscheinlich auch dabei in diesem Song, den wir gerade gehört haben.

00:08:32: Ja Hip-Hop besteht ja aus pose und das muss immer ein bisschen übertrieben werden und Gewaltverherrlichung und dass Dinge austragen wie Männer unter sich und diese ganze da ist er schon sehr viel Problemstellungen enthalten, die es in der Realität tatsächlich gibt.

00:08:58: Dass wir einfach in einer liberalen Staat leben wo aber in großen Teilen der Stadt die Frauenrechte nicht stattfinden weil bei den anderen Kulturen drüber liegen und stärker sind im Moment noch oder auch für die Zukunft.

00:09:14: Das kann ich nicht sagen, aber das ist ja so.

00:09:19: wenn du jetzt dem Zehnten unterwegs bist oder im Fünfzehnten, im Sechzehnten... In die Wirtshäuser reinschaust, da wirst du ganz wenig Frauen sehen.

00:09:29: Zum Beispiel sitzen die Typen drin und reden miteinander.

00:09:34: Manche trinken das und wahrscheinlich dann die Kroaten.

00:09:38: in anderen lokalen in der Otterkringer Straße kriegst du nicht einmal ein Bier, weil es kannst verkaufen.

00:09:44: Das ist dann schon auch wieder sehr kulturell geprägt alles.

00:09:47: Und überall dort wo die Identität so einen starken ... Schwerpunkt hat und so, so über alles andere drübergestülpt ist.

00:10:00: Dort sind auch Kollisionen mit anderen Identitäten nicht weit.

00:10:04: also von daher habe ich schon das Gefühl dass der eine oder andere Bauchstich, der beschrieben wird, nicht nur im Lied sondern auch in der Wirklichkeit stattfindet.

00:10:17: aber davon bin ich nie zeige geworden.

00:10:20: Mir hat er nie jemand breit angreet, wenn ich durch die Quellenstraße gegangen bin oder so.

00:10:25: Aber das Gefühl ein anderes ist, dass die Stadt ein anderes Gesicht hat und dass der manchmal einen ganz harten Grenzen passiert – es ist schon so!

00:10:37: Die Stadt, die sich uns zeigt, wenn wir hier jetzt auf die Straße gehen, ist eine andere als in Teilen des Fünften, im Sechzenden, im Zehnten, im Öften.

00:10:47: Es sind verschiedene Kulturen.

00:10:49: Du hast ein sehr liberales, eskapistisches, hedonistisches Publikum, das gut mit Geld ausgestattet ist und erfüllende Berufe hat, dass sich eine Umgebung geschaffen hat in der Stadt die nach ihrem eigenen Belieben und den eigenen Vorstellungen.

00:11:13: Wenn du eben in diesen konzentrischen Kreisen rausgehst, verändert sie das.

00:11:18: Ich bin jetzt längst durch den Dreiundzwanzigsten gegangen und dann kamen mir wahnsinnig viele Leute entgegen, die waren so nie vor allem Türken, die schick angezogen waren.

00:11:29: Und dann habe ich gesehen dass dazwischen Autohäusern und Werkstätten war auch eine türkische Hochzeitslocation eingebaut.

00:11:40: Und da habe ich mir gedacht, das ist jetzt wirklich lustig!

00:11:43: Also wie sich hier eine Kultur bildet in Lücken im Nischen die von uns völlig unbeachtet sind und wo dann aber dort Dinge entstehen, die mit großer Sorgfalt gemacht werden und wo die Menschen dann ihre wertvollsten Momente verbringen.

00:12:04: Das hat auch etwas Anrührendes manchmal zu beobachten Wenn jetzt Rav Camorra singt, dass er Wien liebt und wenn jetzt ein anderes Lied von Maniak zum Beispiel in einer ganz ähnliche Kerbe schlägt wie das von Rav camorra.

00:12:28: Die singen dann auch... Wir sind hier zu Hause.

00:12:34: Schaut es uns nicht so an!

00:12:36: Wir reden anders als ihr aber Wien ist unsere Stadt.

00:12:38: wir lieben dich Wien Und... Das würde man zur Kenntnis nehmen.

00:12:43: Wir lieben Wien, alle heute hier da auf seine Art!

00:12:46: Es ist

00:12:48: wichtig, wo's pieg ist.

00:12:50: Bevorst du pappen aufreißt es gerne wenns dich hieß hützt Das Wurst ist, was herbist.

00:13:05: Vielleicht komm' ich mit und verzicht auf den Plätzchen doch!

00:13:15: Obwohl ich niemals nur von einem Petzl hab Und die Ja sich genießt aus dem letzten Stock Weil ihr lieber auf den hintersten Plätzen haut Sagt was wüst.

00:13:30: aber wie ihm bleibt die beste Stadt?

00:13:36: Wie ihn bleibt die beste Stadt?

00:13:41: Ich bin nicht dankbar...

00:13:59: Dann ist meine nächste Frage eine kulinarische.

00:14:01: Rafa Mora singt über die Pizzeria Mafiosi, kennst du die?

00:14:04: Nicht!

00:14:06: Wir waren da oft Lukas, gell?

00:14:07: Ja, große Pizzen, billig und gut.

00:14:10: Das ist die biegste Pizzoia Wienz.

00:14:12: für Studenten ganz wichtig.

00:14:13: Und wenn er sagt, der hat dort hunderttausend gelassen dann hat er dort wahrscheinlich fünfzig

00:14:18: tausend Pizzos gepostet.

00:14:20: Früher hat es als Dreißig Schilling gepost.

00:14:22: Wo ist die Pizza Mario?

00:14:24: Dieser

00:14:24: Steg, wie heißt das Steg?

00:14:26: Direkt bei den Uvira aus rechts.

00:14:28: Und was mit Steg?

00:14:29: Es ist schon in der Rheindorfgasse.

00:14:31: Rheindorfgass in Nummer sieben!

00:14:34: Ja,

00:14:35: und das Bier hat damals zehn Schillingkostet.

00:14:39: Aber die zehn Schillings wird auch nicht vorgestern gewesen sein.

00:14:43: Das waren dann Schillingzeiten.

00:14:46: Ich habe mir jetzt die Karte angeschaut.

00:14:47: Jetzt kostet der Pizza dort vier Euro und als Bier kostet es zwei fünfzig Euro.

00:14:52: Not bad...

00:14:54: Ich frage

00:14:55: jetzt, was wirklich drinsteckt.

00:14:56: Ich weiß noch nicht, ob du dort so glücklich werden würdest mit der Pizza?

00:15:00: Aber was war's mal!

00:15:01: Wir waren damals als Studenten und es ist wirklich lang her.

00:15:03: Es ist lange aber es gibt die Pizza.

00:15:05: Das ist eine Institution.

00:15:08: Ich habe ein neues Lied von dem Musiker B-Pizza nennt sich Stadtpark in Somnia Und ich hab dann über den Stadtpark kurz mal recherchiert wahrgenommen die letzten Jahre, dass der Stadtpark ein Platz ist, der relativ sicher ist.

00:15:27: Der für Touristen da ist, für Familien, für Kinder – da gibt es Enden und da kann man spielen!

00:15:32: Und auch das Lied vom Bibitzer geht so ein bisschen in die Richtung.

00:15:35: Da kommt von einer Durchzeichen nach, irgendwie heim will zu Hause, ist besoffen und trifft dann dort noch wehen und bleibt dort hängen.

00:15:42: Und habt dann irgendwie recherchiert über den Stadtpark jetzt, wie es da wirklich ausschaut?

00:15:46: Es gibt tatsächlich noch den Begriff «Die Stadtpark-Kids».

00:15:50: Also ich kenne das aus den Neunzigern, wie ich nach Wien kommen bin.

00:15:52: Als Kaisen geh nicht wenn es finster ist in den Stadtpark.

00:15:55: da war das so ein Entrogenumschlagplatz und ich habe nicht gewusst dass das jetzt wieder gibt oder dass das vielleicht eine Post-Corona Entwicklung ist, dass dort die Stadtpark hinter sich treffen leben eben auch ein wichtiger Knotenpunkt für die Personen.

00:16:11: Wie siehst du denn die Entwicklung des Stadtparks heute?

00:16:16: Ich finde ich bin sehr oft im Stadtpark keine Sorge da zu jeder Tageszeit durchzugehen.

00:16:24: Man sieht die Typen, die Drogen checken man wird zeige davon wie sehr junge Menschen bewusstlos sind und einfach vollkommen darüber sehnt.

00:16:40: und wenn die Rettung kommt oder wenn man die Rethung ruft dann kennen sie sich schon und das passiert ja nicht zum ersten Mal.

00:16:49: aber Grundsätzlich ist der Stadtpark natürlich tagsüber bietet ein anderes Bild als in der Nacht.

00:16:58: Bedrohlich finde ich ihn nie, aber dass er auch eine Nische für Menschen ist die jetzt nicht aus dem ersten oder dritten Bezirk stammen das ist klar.

00:17:07: es wird geschnauert es werden Drogen konsumiert, je später.

00:17:13: du gehst einfach durch den Stadtpark und Du kommst schon in gute Stimmung, weil so viele Leute ihre Siersen gigrauchen und es wird gespielt.

00:17:25: Wenn's warm ist im Startpark, da ist eine unglaubliche Partion Leben drinnen aber es ist auch Betrieb in der Nacht und dass dann nicht nur legale Sachen passieren ist völlig klar.

00:17:39: Es kommt auch Manchmal zur Gewalt.

00:17:42: Ich habe auch schon gehört, dass vor dem Steiräch ausgerechnet so den berühmtesten Feinschmeckerlokal Wiens das der Leute zusammengeschlagen wurden.

00:17:58: oder so kann sein, dass das vorgekommen ist aber insgesamt ist der Stadtpark schon ein eher friedliches Terrain würde ich sagen

00:18:11: Bibi-Za, kennst du?

00:18:12: Sagt ihr was?

00:18:13: Selbstverständlich kenne ich Bibi Zaa und ich bin ja... Ich richte ja mit meinem Freund Andreas Schett von den Franui im Konzerthaus des Festivalgimisch der Satz aus.

00:18:32: Und da haben wir vor ein Jahr Bibi tape gehabt und da hat er auch Startpark in Somnia gespielt.

00:18:39: Wahnsinn, ich bin totaler Fan.

00:18:41: Ich glaub', dass der ganz groß wird, B-Bitzer.

00:18:43: Gut!

00:18:44: Dann hören wir kurz rein... B-bitzer mit Standpark in Somnia.

00:19:19: Da

00:19:21: bin ich weitergegangen, dann kam irgendwer her.

00:19:24: Ich weiß nicht mal genau wer aber... ...ich glaube es war ein Ehr!

00:19:27: Er war sehr motiviert und ich dachte mir bevor ich jetzt allein heimfauern krepier bleib' ich einfach noch ein bisschen hier.

00:19:35: Ich kannst du mich sowieso nimmer schlafen

00:19:36: gehen.

00:19:37: also was soll man tun?

00:20:04: So, bitte.

00:20:05: Wir gehen jetzt vom Stadtpark wieder statt auswärts.

00:20:10: zum U-IV.

00:20:11: und da habe ich jetzt eine Frage.

00:20:14: Wir werden nach einem Falker hören im U-Vilkein die Goldfisch und ich kann mit dem U- IV das... Ich weiß nur zwei Sachen.

00:20:22: Also ich war zweimal dort und es war jetzt nichts was für mich meiner Jugend.

00:20:26: also ich bin viertzeig also meine Wienzeit war so

00:20:33: Das

00:20:34: war eher Flex, also das U-IV war jetzt nicht wirklich auf die Idee gekommen.

00:20:37: Ich war einmal dort und habe gedacht ja irgendwie ganz normale Disco Brav, nix, niks irgendwie edgy aber irgendwie so deine Generation.

00:20:46: du bist ja ein wenige auch ein paar Jahre älter als wir.

00:20:50: da wird immer so getan dass das U IV mal ganz was Besonderes war.

00:20:55: War das wirklich was ganz, was besonderes oder war es nur das Einzige?

00:20:58: Oder wird sich da irgendwie etwas kultig geredet, was einfach normal war.

00:21:03: Oder war das wirklich etwas Singuläres in Europa?

00:21:08: In Europa kann ich nicht sagen, aber in Wien war's ganz sicher was Singuläres.

00:21:12: Das war auch was ganz Besonderes.

00:21:14: So viel hat einfach... Er hat viele verschiedene Gesichter gehabt.

00:21:20: Es war ein Ort, wo sich alle getroffen haben und einen Türsteher gab, der berühmter war als die ganzen Ärzte, die drinnen gespürt haben.

00:21:29: War das damals schon der Conny?

00:21:31: Ja, er war damals schon da.

00:21:32: Der junge Conny!

00:21:33: Und es sind Beins aufgetreten... ...die wenig später Weltstars waren.

00:21:45: Shade zum Beispiel habe ich immer im UIV gesehen Und es hat sich alles getroffen dort eben.

00:21:51: und die Marianne Kron, wie er jetzt die losbaut hat.

00:21:58: Aber da ist die Gastgeberin und das war schon ein totales kulturelles Gegengewicht zu dem Wien der frühen nachtziger Jahre.

00:23:26: Man muss den Wien nicht so vorstellen wie es heute ist.

00:23:29: Wien war eine vollkommen andere Stadt.

00:23:32: Das heißt immer, es war so verstoppt.

00:23:35: Es gab einfach keine Orte, wo außer den Bundestheatern wirklich Kultur stattgefunden hat und wo Applaus für junge Leute war und wo wirklich etwas entstehen konnte was auch wiederum Identität gestiftet hat und Energie gegeben hat um weiterzumachen.

00:24:00: Es ist nicht vergleichbar.

00:24:02: Das Wien war abgerockt, das Wien waren arm, es waren ja viel weniger Leute, die heute im Wien leben und damals in Wien gelebt.

00:24:12: Es gab keine Szene Gastronomie, es gab all das was für uns jetzt völlig selbstverständlich ist, gab es nicht.

00:24:22: War das glaubst abgesehen von London und Paris?

00:24:27: Hat es nicht damals für wahrscheinlich viele europäische Städte gelten oder war Wien besonders abgerockt?

00:24:33: Die Frage ist, hast du den Vergleich?

00:24:35: Warst du da irgendwie...

00:24:36: Wie abgerackt Wien tatsächlich war?

00:24:39: War sie nicht.

00:24:40: Aber ich habe schon noch aus meiner Jugend, die bin Jahrgang, der war in den Sechzehn und die hat in den Neunzehnten und Siebzig maturiert.

00:24:48: Und aus dieser Zeit habe ich schon noch den Eindruck, dass das ist gut.

00:24:54: Es hat kranzige Sushi-Bar gegeben.

00:24:56: Das war alles unbekannt, es gab nur Wirtshäuser, Schnitzelwirten.

00:25:01: und die Tatsache dass du dann plötzlich so ein Ort hast wo Dinge passieren, die du nicht kennst logischerweise nicht kennest weil es gab ja auch keine FMV und Ö-Trei hat zwar schon interessante Orte gehabt wie die Music Box und so aber das waren auch korrespondierende Gefäße da.

00:25:22: Das U-Vier war schon ein besonderer Ort.

00:25:26: Und es ist nicht so, dass ich dort permanent war.

00:25:29: aber wenn ich dort war habe ich immer das Gefühl gehabt ihr wisst was er lebt.

00:25:34: Man kann sich fast abzählen was damals gegeben hat.

00:25:36: Hochzigerjahr in Wien war das

00:25:37: Wumwum

00:25:39: und die Wendeltreppe.

00:25:40: Volksgarten

00:25:41: vielleicht?

00:25:41: Ja

00:25:42: genau.

00:25:42: Es waren vier fünf Lokale wo man vielleicht...

00:25:45: Wenn man Nachtleben haben wollte, ist man dort hingegangen.

00:25:50: Weil dann ist es eigentlich relativ schnell gegangen.

00:25:52: wenn man sagt Auf wir, in den letzten Jahren gab es schon sehr viele Sushi-Pas.

00:26:02: Es explodiert.

00:26:03: Das ist ein kurzer Zeitraum?

00:26:06: Ja und von Jahr zu Jahr hat sich das geändert.

00:26:09: Aber das ist wie bei der Zeltteilung.

00:26:13: Wenn sich eine Zelle zu Teilen beginnt dann geht's schnell.

00:26:19: Schachbrettgeschichten und das waren die Zeiten, wo dann auch von der Politik her da gab es wirklich große Budgets für die Stadt.

00:26:27: erneuerung.

00:26:29: Man muss sich vorstellen dass zum Beispiel das Spittelberg ein vollkommen abgerocktes Viertel war.

00:26:35: jetzt ist es fast ein bisschen zu hübsch aber Das war schon auch eine richtige Maßnahme, dass man dort hingegangen ist wo es besonders geschissen ausgeschaut hat und Geld in die Hand genommen hat.

00:26:50: Und diese Dinge neu errichtet hat.

00:26:52: das war so ein...

00:26:55: Was deine geplante Geintrifizierung?

00:26:57: Es war einfach so dass man gesagt hat hier hast du ein neues Hemd.

00:27:03: Du wirst besser ausschauen damit als mit dem ogerissenen Leibern.

00:27:08: Und es gab auch von politischer Seite eine große Renaissance des Wirtshauses, wo man sich darum kümmert hat dass hochwertige Wirtshäuser entstehen oder weitergeführt werden können.

00:27:27: Auf der anderen Seite gabs auf eine unglaublich starke Subkultur die dann auch sich ihre Plätze gesucht und behauptet hat wie das Flex zum Beispiel.

00:27:37: Aber da fällt zufällig dieser Film, genau in die Zeitrenne wo das langsam immer mehr wurde im Before Sunrise.

00:27:46: Den Film hast du sicher gesehen?

00:27:47: Ein

00:27:48: bisschen später ja.

00:27:49: Da gibt es eine Szene bei einer Bauchdänzerin am Spittelberg.

00:27:52: den Paar begegnet also völlig abstrost.

00:27:54: Künstlerische

00:27:55: Freiheit.

00:27:55: Ja künstlerisch Freiheit aber das ist so ungefähr die Zeit wo das schön langsam zu wachsen beginnt.

00:28:00: und interessant dass sich der Hollywood dafür entschieden hat das in Wien zu machen.

00:28:05: Es war Hollywood hat immer wieder so Orte ausgesucht, die spannend waren.

00:28:10: Berlin war eine spannende Stadt und Wien ist auch eine spannenden Stadt gewesen.

00:28:13: Und es ist ja immer noch.

00:28:14: Ich finde ja diese zwei Millionen Stadt Wien, das war damals auch unvorstellbar.

00:28:20: Da haben da vierhunderttausend Menschen weniger in der Stadt gewohnt.

00:28:25: Das ist ... Wien war nicht ein Ort wo du das Gefühl gehabt hast Das ist ein Ort für die Zukunft.

00:28:35: Jetzt ist das anders!

00:28:36: Aber bleiben wir noch kurz beim Abgerockten, ein großer Freund des Abgeroktes, nämlich Wudo Jürgens und der besinkt das Kaffee fesch und was es glaube ich so nicht mehr gibt.

00:28:49: aber das gab's und das war glaube auch im Fünfzehnten Bezirk.

00:28:53: Der zweite ist der Wille, der Chef von der Hütte.

00:28:57: Er hat seine lange Pfanne und sitzt da dort auch schon sitzen.

00:29:02: Abweck' alle mehr mit mir, dein Kopf von am Tiger Die Tage so an sich ging und ich war der Lieder Was mit dir in einer Wiege gehabt hast bist besser galt!

00:29:15: Die wollen fuchtzehntner Macht, wie die da kennt.

00:29:19: Und der Wille oder der Tochter kommt jetzt im goldenen Gehen Als gefunden im Zimmer Mit den Punkten der Nähe.

00:29:29: Wo der

00:30:01: Jürgens hat einmal gesagt, diese ganzen Tschechalen.

00:30:04: Also er ist da gerne, weil er registriert natürlich auch dass da nicht so viele Leute für Umsatz sorgen, also dass es ein bisschen ein nischen Phänomen ist und das die vielleicht irgendwann weg sein werden diese Tschechalen.

00:30:15: Und dann hat der Markt das sozusagen geregelt.

00:30:18: aber vielleicht wird's da mal auch ein Schad sein um das.

00:30:22: Wenn man jetzt sagt wie mir immer hübscher und so weiter... Das abgerockte ist halt vielleicht doch ein bisschen eine Weltkulturerbe und wird verschwinden.

00:30:30: Ist das schade oder?

00:30:32: Natürlich ist es schade, aber es ist ja ein Dilemma weil die Tscheochalmen die Lokale, wo es heute noch so stinkt wie vor dreißig Jahren.

00:30:44: Die sieht man gerne.

00:30:47: Man nimmt sie als Ausdruck einer gewissen Ausprägung der Stadt aber man geht nicht einigen weil man was ich gar nichts gewarnt kaufen will nachher.

00:30:59: Wir haben genau da gegenüber zum Beispiel so ein Bierlokal, das heißt das Stammbäusel und das ist im Begriff eines Tschechels Und da gehe ich manchmal hin, wenn ich lustig bin.

00:31:13: Dort triffst du auch Leute, die sind also wirklich weit außerhalb der Leute mit denen man sonst nichts tun hat und es ist irgendwie toll zu sehen dass die hier einen Platz haben und das die hier leben und dass sie genauso ihr Leben leben mit derselben Begeisterung wie wir das tun eine gemeinsame Sprache finden kann, um ein oder zwei Biere lang miteinander zu reden.

00:31:47: Viel länger nicht aber für die Zeit heute eben schon und das ist als meine Frau noch winkommen ist.

00:31:56: vor ein bisschen mehr als zwanzig Jahren sind wir natürlich romantisierend durch die Stadt gegangen und dann überall diese diese wunderbaren kleinen Geschäfte bewundern, den Numismatiker dort und das Knopfgeschäft da.

00:32:19: Und irgendein Kürschner, der damals schon sieben oder achtzig Jahre alt war und so... Es ist alles verschwunden!

00:32:30: Und freut uns daraus dass es verschwanden ist?

00:32:33: Nein aber ...

00:32:36: Kann man's auch im Leben halten?

00:32:39: Waren wir dort?

00:32:40: Das denke ich mir auch so.

00:32:43: Manche Dinge...

00:32:45: Man will, dass es es gibt aber man taugt nichts dazu bei und dann wundert man sich das ist verschwindet.

00:32:52: Es ist ein Dilemma.

00:32:54: Aber natürlich sind die Dinge, die das Gesicht einer Stadt prägen.

00:32:58: Und wenn ich mal in der Metall erinnere wie vor ... Nicht so viel in Jahren noch der Kohlmarkt ausgeschaut hat mit Buchhandlungen, mit einem Espresso.

00:33:10: Mit dem Freitag- und Bernd-Kartengeschäft.

00:33:14: Mit den Manns-Gesetzestexten usw.

00:33:19: Das war eine lebendige gemischte Nutzung kann man sagen.

00:33:26: Und jetzt wenn ich mal dieses... diese Zeile da anschauen mit den Geschäften, die es in ganz Europa in vergleichbaren Lagen gibt.

00:33:38: Denken wir das ist nicht das was ich immer wünsche aber es ist ein Ausdruck der Gegenwarte so wie es ein Ausdrück der Gegenwart ist.

00:33:46: das durfte anseiten drüben

00:33:48: beim

00:33:49: Finanzamt.

00:33:50: lange Schlangen von Menschen.

00:33:52: hast du lange Schlange von Menschen vor Hermès und Louis Vuitton, die sich da für dreißigtausend Euro irgendwelche Fetzen kaufen können.

00:34:06: Man kann an der Art der Schlange beurteilen wie groß die Spaltung der Gesellschaft geworden ist.

00:34:18: Und dann gibt's noch eine Schlange vom Vigilmühler, das sind wieder andere.

00:34:23: Ihr wird nicht aufgerufen ein Vigillemühlerschnitzel zu essen oder?

00:34:27: Nein!

00:34:27: Ja... Das ist doch streichlich.

00:34:30: Du hast den Lied gewohnt schon von den Strottern.

00:34:32: D.h.,

00:34:33: ich gabert alles.

00:34:35: Ich gabert was für dich.

00:34:36: Da kommt Otterkring vor, glaub' ich.

00:34:39: Wie ist es, dass du das ausgesucht?

00:34:41: Es ist ein wunderbarer Text von Peter Achor, der einer da ... Unbekanntesten Großdichter von Wien ist und der wirklich viele Texte geschrieben hat, die mir unglaublich berührenden und unglaublich wichtig waren.

00:35:03: Und ich schätze... Ich glaube alles für die in der Version von den Stautern ist so ein Lied.

00:35:12: Es ist eine Verlustgeschichte.

00:35:20: Die Stimmung wird aufgerufen die an einem heißen Sommertag in Otterkring spült.

00:35:29: Und

00:35:30: das ist

00:35:32: im Gegensatz zu dem, wie man sonst eine dunkelgraue Situation herstellen würde... ...ist es unglaublich poetische Wendung finde ich und der haße-Somertag wird nachvollziehen kann.

00:35:55: Wo in Otterkring stellst du dir das vor, dass das spielt?

00:36:00: Weil ich jetzt kein Ottergring-Spezialist bin, würde mir wahrscheinlich die Ottergringer Straße vorstellen, der wirklich eine sehr bunte und interessante Straße ist und die Hitze und die Schönheit und das übertriebene und das wilde Das Traurige, das in dem Lied drinsteckt.

00:36:22: Das müssen wir jetzt

00:37:09: hören!

00:38:16: So viele Lieder aus Wien, die wir spielen könnten.

00:38:19: Das

00:38:19: stimmt!

00:38:20: Wir hätten jetzt dich, ich biete dir noch zwei Ahnen und du darfst aussuchen.

00:38:24: Entweder von Tess Ulmann zerschmettert in Stücke im Frieden der Nacht oder von Ernst Paliczek's Summer oder Sommer in Wien?

00:38:32: Sommer in wien.

00:38:34: aber ich finde das ist keine gute Wahl zwischen diesen beiden Liedern, weil die sind beides super.

00:38:42: Spür mal beide!

00:38:43: Das

00:38:45: schmetterte im Stück in Frieden der Nacht, musst du nur noch erklären.

00:38:47: Wir wissen noch was das ist aber spätere Generation vielleicht nicht mehr wofür das steht oder

00:38:52: unterschandt?

00:38:53: Der Thesulmann schreibt in dem Lied den Flaggturm wo jetzt das Haus des Meeres war und mit einer unglaublichen Poet der damals unter der oberen Teil des Flaggturms Schriftinstallation vom Lorenz Wiener geschmückt war, zerschmettert in Stücke im Frieden der Nacht.

00:39:22: Die jetzt nachts immer projiziert wird hier auf die Feiermauer von dem Zubau, vom Schwanzer-Zubau der Agademie angewandten und das war ein unglaublich wichtiges Denkmal das so aus der Praxis genommen wurde.

00:39:48: Ein ungewöhnlicher Platz mitten in der Stadt, der mit dieser unglaublich starken poetischen Schrift beschrieben war weißgetünnigt drauf die Schrift eines der grausatechsten Kunstamtbauerwerke, die es in Wien jemals gab.

00:40:12: und Da hat sich der Thais Ullmann in seinem Lied auch sehr beeindruckt gezeigt.

00:40:18: Thais Ulmann mag ich auch sehr, das ist ein richtiger Ragnarola und mit einer besonderen Beziehung zu Wien aber das Lied ist ganz großartig und es beschreibt die Stimmung wie man in der Nacht unterwegs ist und dann dort auf diesen Flaggdurm stößt.

00:40:40: So weit nach hinten und nach vorne schauen, bin total begeistert von dieser Installation.

00:40:50: Und ich bin unglaublich traurig darüber, dass das Haus des Meeres es nicht geschafft hat zu bewahren weil jetzt schaut er so aus wie ein Autohaus aus Bulgarien riesiges überdimensioniert ist.

00:41:07: Ich glaube das Haus der Meeres hat eine Berechtigung und alles und ich wünschte ihnen auch viel Glück.

00:41:12: aber dieses Kunstwerk verschwunden ist, das verzeichnen nicht.

00:41:19: So ein Kunstneines Restaurants jetzt oder wie ist es damals?

00:41:21: Man hat

00:41:21: so eine Aussicht der Rasse und was weiß ich, was da oben ist.

00:41:28: Und Ernst Bodyjack, das Hummer in Wien, das ist so ein... Das Lied lieb ich auch weil das so ein Sonnambules-Lied ist.

00:41:37: Es ist so schläfrig.

00:41:41: Das Video dazu zeigt, wie er so auf der Donauinsel rumhängt in Schlafen.

00:41:46: Und die Donau-Insel ist natürlich auch ein extraterritoriales Gelände im Wien.

00:41:55: Da muss man wieder auf die Geschichte schauen wo sich die Wiener ÖVP mit Händen und Füßen dagegen gewährt hat dass die Donauer Insel gebaut wird.

00:42:05: Wir haben gesagt es ist ein völlig größt wahnsinniges Projekt.

00:42:07: das wird nie angenommen werden von der Bevölkerung Und ich glaube, das hat sogar die ÖVP inzwischen begriffen.

00:42:15: Dass das eine Fehl-Einschätzung war.

00:42:17: und die Donauinsel ist großartig weil sie wie auch der Prater einfach Ecken hat wo du keinen Menschen treffst So in dieser zwischen künstlich angelegter Natur, zwischen diesen Kunstsituationen und natürlichen Situationen dich zurechtfindest.

00:42:41: Zwischen kleiner Schönheit, großer Hässlichkeit wenn du dann drüben siehst was da sich die Tanks von der ÖMV und so das sind Eine grausartige urbane Landschaft.

00:42:56: Ich bin sehr froh, dass es die gibt und auch dort hat sich eine ganz eigene Kultur entwickelt von Menschen, die da hingehen und grillen und schwimmen und einfach Zeit totschlagen.

00:43:10: Und dieses Lied Summe in Wien beschreibt das ein bisschen.

00:43:15: Gut!

00:43:15: Dann ist es gut, dass wir beide spielen?

00:43:18: Wir spielen beide.

00:43:19: Alles klar.

00:43:20: Danke Christian, dass du dir so viel Zeit genommen hast.

00:43:22: Ja danke euch

00:43:23: Danke

00:43:24: und

00:43:25: tschüss.

00:43:54: In den hellsten, bunten Farben

00:43:57: wird's in die T-Shirt Ermelhoh.

00:44:00: erzählen

00:44:00: uns Geschichten

00:44:01: unserer Namen Wie das wohl

00:44:04: alles noch will.

00:44:06: Gehen wir weiter

00:44:07: oder nach raus?

00:44:08: Du sagst natürlich gehen wir weiter.

00:44:11: Es geht sich

00:44:12: eh alles auf Zerschmetterte Stücke.

00:44:17: im Frieden der Nacht Mein letzter Will sagte Falco einmal Alles Und der Kaiser ist nicht.

00:44:38: Die Türen schließen sich und zischen wie müde Pferden.

00:44:44: Ein Schaf, ein Schaf in deiner herrlenden Schäfe Der über uns wach Zerschmettert den Stücke.

00:45:06: Sie ist so schön und so esse Spritzer und Schnitzer Ist das Leben, das Leben nicht schön.

00:45:24: Er will auf Achtern und am Pferd erleber Kast ihn is mal Herz.

00:45:29: Der Sommer durchs Hass, immer locker.

00:45:37: Nix ist so schön wie der Sommer in Wien!

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